Beleuchtung im Badezimmer richtig planen
Die Beleuchtung im Badezimmer wird oft unterschätzt. Dabei entscheidet sie darüber, ob man sich morgens gut sieht, ob das Putzen Spaß macht oder ob Schatten unangenehme Ecken betonen. Wer neu baut oder saniert, sollte den Stromanschluss frühzeitig planen. Denn nichts ist ärgerlicher, als später Wände aufzustemmen, weil die Leitung für den Spiegelschrank an der falschen Stelle sitzt. Ein Blick auf den Grundriss hilft: Wo steht die Dusche, wo das Waschbecken, wo der Spiegelschrank? Erst dann lassen sich Leitungen und Schalter sinnvoll setzen.
Der Stromanschluss für den Spiegelschrank will gut überlegt sein. Viele moderne Modelle haben integrierte Steckdosen, Licht und sogar einen Heizstab. Dafür braucht man einen eigenen Stromkreis, der mit einem FI-Schutzschalter abgesichert ist. Die Leitung sollte aus der Wand kommen, nicht aus der Decke, damit sie später hinter dem Schrank verschwindet. Wer sein Bad nachrüstet, findet bei homelieb.de praktische Anleitungen zum Nachrüsten eines Spiegelschranks, die genau zeigen, worauf man bei Anschluss und Position achten muss. Wichtig ist auch, den Schalter nicht hinter dem Schrank zu platzieren, sonst muss man umständlich dahinter greifen.
Die richtige Position der Spiegelleuchte ist entscheidend für ein gutes Licht. Sie sollte oberhalb des Spiegels oder seitlich angebracht werden, damit das Gesicht gleichmäßig ausgeleuchtet wird. Reines Deckenlicht wirft Schatten nach unten und lässt Augenringe dunkel erscheinen. Besser sind zwei Leuchten links und rechts vom Spiegel oder ein breiter Lichtbalken oben. Achten Sie auf eine Farbtemperatur um 4000 Kelvin – das ist neutralweiß und ideal für Make-up oder Rasur. Warmweißes Licht unter 3000 Kelvin wirkt gemütlicher, ist aber zum Arbeiten weniger geeignet.
Neben dem Spiegellicht braucht das Bad eine Grundbeleuchtung. Deckenstrahler oder indirekte LED-Leisten sorgen für eine gleichmäßige Helligkeit im Raum. Für die Dusche empfiehlt sich eine separate Leuchte mit hoher IP-Schutzart, mindestens IP44, besser IP65. Bewegungsmelder sind praktisch für nächtliche Toilettengänge, sie sollten aber dimmbar sein. Wer all das plant, vermeidet teure Fehler und schafft ein Bad, das funktional und angenehm ist. Nehmen Sie sich Zeit für die Lichtplanung – sie zahlt sich jeden Tag aus.